Grüezi wohl in der Schweiz!
Die Schweiz ist wegen der guten Bezahlung und der quasi Vollbeschäftigung seit jeher äusserst attraktiv für Arbeitnehmer. Als moderner Industriestaat mit stabiler Wirtschaft stützt sich die Schweiz auf hochqualifizierte Arbeit und gut ausgebildete Arbeitskräfte. Wichtige Bereiche sind die Mikrotechnik, die Hochtechnologie, die Informationstechnologie, die Pharmaindustrie sowie das Banken- und Versicherungswesen. Von den rund 7,78 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern haben über 22 % keinen Schweizer Pass. Jede vierte Person, die in der Schweiz ihr Geld verdient, stammt aus dem Ausland. Die Vielsprachigkeit, das steigende Durchschnittsalter und der hohe Anteil der Ausländerinnen und Ausländern an der Gesamtbevölkerung zeichnen die Bevölkerungsentwicklung der Schweiz aus.
Der Lebensstandard
Der Verdienst ist in der Schweiz sehr gut und die Steuern niedriger als in Österreich und Deutschland. Deswegen sind aber noch lange nicht alle, die in der Schweiz leben und arbeiten, wohlhabend, denn auch die Ausgaben sind wesentlich höher. Die Schweiz ist das reichste Land in Europa und der Lebensstandard ist generell sehr hoch.
Die Lebenshaltungskosten sind ebenfalls beträchtlich höher - ca. um 30 Prozent - als in Österreich und Deutschland. Wohnungsmieten sind sehr hoch, dafür sind die Wohnungen meist äusserst gut ausgestattet. Nahrungsmittel sind fast um die Hälfte teurer als in Österreich und Deutschland. Eine grosse finanzielle Herausforderung ist die Kinderbetreuung in der Schweiz. Kindergartenplätze gibt es meist erst im Vorschulalter für ein bis zwei Jahre. Davor bleibt meist als einzige Möglichkeit eine rein privat organisierte Betreuung, die sehr kostspielig ist.
Sprachen
Deutsch: In der deutschsprachigen Schweiz lebt die Mehrheit der Bevölkerung. In 19 von 26 Kantonen spricht man vorwiegend schweizerdeutsche Dialekte.
Französisch: Im Westen des Landes, in der Suisse romande, spricht man Französisch. 4 Kantone sind französischsprachig: Genf / Waadt / Neuenburg /Jura. 3 Kantone sind zweisprachig: in Bern, Freiburg und im Wallis spricht man Deutsch und Französisch.
Italienisch: Im Tessin und in 4 südlichen Tälern Graubündens wird Italienisch gesprochen.
Rätoromanisch: Der Kanton Graubünden ist mehrsprachig. Man spricht dort Deutsch, Italienisch und Rätoromanisch. Die Rätoromanen sind mit 0,5 % der Bevölkerung die kleinste Schweizer Sprachgruppe.
Zur Sprachenvielfalt tragen ausserdem die vielen in der Schweiz wohnenden Ausländerinnen und Ausländer bei. Es gibt in der Schweiz immer mehr Menschen, deren Muttersprache keine der vier 'Schweizersprachen' ist.
